IT For AVs®
Mastering Event IT
Die meisten Eventnetzwerke funktionieren — bis sie es nicht mehr tun. Mastering Event IT trainiert die Menschen, für die dieser Moment keine Option ist.

Keine Vorkenntnisse erforderlich
Ein Basiskurs, fünf Vertiefungsmodule
Praxis an Switches inklusive

Mastering Event IT ist das Trainingsprogramm für Techniker, Operator, Ingenieure und Systemplaner, die IP-basierte Signalübertragung auf Live-Produktionen verantworten. Keine IT-Vorkenntnisse nötig – wer reinkommt ohne Grundlagen, geht raus mit dem Handwerkszeug für komplexe Produktionsnetzwerke.
Die Theorie wird im Seminar sofort angewendet. Die Teilnehmer konfigurieren einen Cisco CBS350 Switch für den realen Mischbetrieb von Mediennetzwerken – nicht als Übung, sondern als Vorbereitung auf die nächste Produktion.
Lernziele:
- Grundverständnis für IT-basierte Infrastrukturen in Live-Event Umgebungen
- Konzeption und Planung von Mediennetzwerken für Events
- Switch-Konfiguration für Dante, Art-Net, sACN und Video
- Netzwerk-Monitoring im laufenden Betrieb
- Echtzeit-Medienprotokolle verstehen und einsetzen
- IP-basiertes Live-Streaming planen und betreiben
Teilnahmevoraussetzungen:
- Computer mit Admin-Rechten, Netzwerkschnittstelle und Webbrowser.
Weil es keine Alternative mehr gibt.
Audio, Video, Licht, Interkom – alle Gewerke transportieren ihre Signale heute über Ethernet. Nicht weil es hip ist, sondern weil es funktioniert: flexible Topologien, skalierbare Bandbreiten, kostengünstige Redundanz. Die physische Verbindung ist nicht mehr gleich der logischen – wer das versteht, plant Produktionen anders.
Wer es nicht versteht, verlässt sich auf Kollegen, die es können – oder auf Glück.
Netzwerkkompetenz für die Bühne entsteht nicht im Rechenzentrum. Sie entsteht dort wo Dante, Art-Net und SDVoE auf Zeitdruck und Kabelsalat treffen – und wo um 19:58 Uhr jemand gebraucht wird der beide Welten kennt.
Mastering Event IT vermittelt Netzwerkkompetenz auf Augenhöhe. Kein Ballast aus der Systemadministration, kein vereinfachtes Halbwissen. Der Fokus liegt auf dem, was Veranstaltungstechniker täglich brauchen – und auf dem, was sie brauchen werden, wenn die nächste Produktion komplexer ist als die letzte.
CORE Modul
Essentials
Basiskurs | 3 Tage
- Grundlagen von Datennetzen
- IT-Hardware für Live-Events
- Konfiguration von Switches für Mediennetzwerke
- Netzwerk-Monitoring mit PRTG
PRÄSENZ
ONLINE
DEEP DIVE MODULE
Optional je 1 Tag
TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN:
- Vorkenntnisse auf dem Niveau des Core | Essentials Moduls
- Modulspezifische Anforderungen lt. Beschreibung
Media/Routing
- Echtzeit-Medienprotokolle
- Synchronisation PTP & gPTP
- Statisches Routing
- Remote Access & VPN
PRÄSENZ
ONLINE
Build Lab
- BYOD Switch-Konfiguration
- KI-Tools im AV-Alltag
- Custom UI bauen
- Plugfest & Komatibilität
PRÄSENZ
ONLINE
Lighting
- System-Design & Protokolle
- ArtNet, sACN & ACN
- Redundanz-Konzepte
- Praxisworkshop
PRÄSENZ
ONLINE
Audio over IP
- System-Design & Protokolle
- Dante, AES67, AVB, Milan
- Clocking
- Praxisworkshop
PRÄSENZ
ONLINE
Live Streaming
- CDN-Architektur
- RTMP, SRT, HLS, MPEG
- WAN-Zugang & Bandbreite
- Best Practice
PRÄSENZ
ONLINE
Du konfigurierst deinen eigenen Switch — nicht einen Seminar-Switch der nach dem Kurs wieder eingeschlossen wird. Gleicher Inhalt, gleicher Anspruch. Was du einrichtest, gehört dir.

Lernziele:
- Identische Lernziele — kein Kompromiss beim Inhalt.
Teilnahmevoraussetzungen:
- s.h Downloads Technical Rider
Der Kurs dauert eine Woche von Montag bis Freitag. Wir machen Liveunterricht in 10 Sessions von je 2 bis 3,5 Stunden Dauer. Zwischen den Live-Sessions solltest Du Übungen an Deiner Hardware machen. Nehme dir also die ganze Woche Zeit für ein Intensivtraining mit Netzwerktechnik. In der Woche vor dem Kurs machen wir eine Kennenlernrunde und eine technische Probe um dir ausreichend Reaktionszeit zu geben dein Setup anzupassen, diesen Zeitslot solltest Du dir ebenfalls freihalten. Hier findest Du den gesamten Kursplan zum Download.
FAQ
Nein. Wir sind überzeugt, dass Echtzeitunterricht und Teilnahme wichtig ist. Der Onlinekurs hat seinen Ursprung im Livebereich und wir wissen um die Magie, wenn Gruppe und Trainer in Resonanz mit den Inhalten stehen. Jeder Mensch hat zu unterschiedlichen Zeitpunkten einen Knoten im Kopf, dies zu erkennen und unmittelbar zu lösen ist nur beim Live-Unterricht möglich und trägt ebenso wesentlich zum Erfolg bei wie die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen.
Bitte lies die Teilnahmevoraussetzungen. Die technischen Anforderungen findest Du im Technical Rider der als pdf Download oben auf der Seite verlinkt ist.
Ja sicher! Dieser Kurs ist keine Youtube-Unterhaltung, das ist das echte Leben …put your hands on!
Bitte lese die Teilnahmevoraussetzungen.
Die technischen Anforderungen findest Du im Technical Rider, der als pdf Download oben auf der Seite verlinkt ist.
Ja! Wir sind echte Menschen in einem virtuellen Raum, ohne visuelles Feedback ist Liveunterricht sinnlos. Ohne Publikum ist der Trainer nichts. Der Trainer muss sehen, wenn Du einschläfst und Deine Klassenkameraden wollen auch nicht alleine sein.
Bitte aktiviere Deine Webcam beim Unterricht. Zum Essen darfst Du auch mal abschalten 🙂
Ja klar – wehe wenn nicht!
Wir sind wie eine echte Klasse nur ohne den Schweissgeruch im Sommer. Wir möchten Dich nur höflich bitten, nicht zu “Co-Moderieren” und respektvoll mit der Klasse umzugehen.Jede zum Thema passende Frage ist willkommen, insbesondere wenn andere stillere Teilnehmer auch von Deiner Frage profitieren.
Der Trainer behält sich natürlich das Recht vor Störenfriede zu disziplinieren oder entfernen!
Außerdem kannst Du auch im Chat jederzeit Fragen stellen die nicht in Echtzeit beantwortet werden müssen, der Trainer wird sie dann an der passenden Stelle im Unterricht beantworten oder in die Q&A Runde der Session eskalieren.
Ja klar! So sieht sie aus:

Ja, Du bekommst die Powerpoint-Präsentationen als PDF-Download mit einem personalisierten Wasserzeichen geschützt.
Ja, das ist möglich. Als Präsenz Inhousetraining dauert der Core | Essentials Basiskurs 3 Tage, bei gleichen Inhalten.
Durch einen modularen Aufbau kann allerdings auch optional gesplittet werden, z.B.:/
- 3 Tage Core | Essentials
- 1 Tag optional Media & Routing
- 1 Tag optional Audio over IP oder Lighting Networks
Die praktischen Übungen erfolgen jedoch mit dem Setup des Trainers, die Teilnehmer benötigen keine eigene Hardware für den Core | Essentials Kurs.
Bei Interesse freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.
Trainer

Bodo Felusch
Trainer und Initiator von IT For AVs® seit 2013. Entwickler des BF-C.O.R.E.™ Standards für professionelle Event-IT.
Motto: „Keine Panik, es ist nur ein Netzwerk“
25+ Jahre im professionellen AV-Business
300+ Seminartage
3000+ Teilnehmer mit IT For AVs® geschult
Termine
Veranstaltungen für aktuelles und kommendes Jahr
IT For AVs® | Core · Essentials
IT For AVs® | Core · Essentials
Seminar auch als Inhouse-Veranstaltung buchbar
Seminar in Ihren Räumlichkeiten
Ideal für Mitarbeiterschulungen
Zielführend, einfach, unkompliziert
Warteliste
Trage Dich in meine Warteliste ein und lass Dich bequem per E-Mail darüber informieren, wenn Termine kurzfristig noch frei werden oder neue eingestellt werden.
Core Modul · 3 Tage
Essentials
Drei Tage die den Unterschied machen. Wer diesen Kurs abschließt versteht nicht nur wie Netzwerke funktionieren — er kann sie planen, konfigurieren und im laufenden Betrieb überwachen.
Der Einstieg funktioniert ohne Vorkenntnisse. Wer drei Tage investiert, geht mit dem Handwerkszeug raus das auf komplexen Produktionen trägt.
Am dritten Tag konfigurieren die Teilnehmer einen Cisco CBS350 Switch für den realen Mischbetrieb von Dante-, Art-Net- und Produktionsnetzwerken – Hands-on, nicht simuliert.
Core | Essentials ist die Voraussetzung für alle Deep Dive Modules und der Grundstein für professionelle Event-IT.
Grundlagen der Netzwerktechnik
Ethernet ist der Standard — aber Standard bedeutet nicht automatisch kompatibel. Wer gemischte Produktionsnetzwerke betreibt, lernt hier wo die Grenzen liegen und wie man trotzdem funktionierende Lösungen baut.
Von OSI bis VLAN, von Unicast bis Multicast, von Kupfer bis Glasfaser — die Grundlagen werden so vermittelt wie sie in der Praxis gebraucht werden: vollständig, ohne Umwege, mit direktem Bezug zur Veranstaltungstechnik.
Lernziele:
- Was ist Ethernet
- OSI-Modell
- NIC
- MAC Adresse
- Hub
- Switch (Layer 2)
- IP-Adresse
- Switch (Layer 3)
- Router (Layer 3)
- Subnetzmaske
- W-LAN Router & Access Point
- PoE
- W-LAN
- W-LAN Reichweite erhöhen
- Max. zulässige Sendeleistung
- Richtantennen
- SSID Cloning
Kupfer
- Schirmung
- Kategorien
- Übertragungsfehler
- Dämpfung
- Übersprechen
- Reflexionen
- Einstreungen
- Begrenzung durch Bandbreite
Lichtwellenleiter
- Aufbau
- Moden
- Multimode vs. Singlemode
- Faserkategorien / Optisch Klassen
- Patchkabeltypen
- Direktverbindungssysteme
- Linsenverbindungssysteme
Kabelauswahl in der Praxis
- Steckzyklen
- Kupfer vs. LWL
- Max. Kabellängen
Grundbegriffe
- Auto Crossover / Auto MDI
- Auto-Sense / Auto-Negotiation
- DHCP
- ACL
- Ports | Portkonflikte
Protokolle
- ARP
- IP
- TCP
- UDP
- AVB
- Art-Net
- MA-Network
Daten-Übertragungsarten
- Unicast
- Multicast
- Broadcast
- Broadcaststurm
- IGMP
- IGMP Snooping
Netzwerktopologien
- Punkt zu Punkt
- Linie
- Ring
- Stern
- Baum
- Vermaschtes Netz
- Backbone
- Gewerke Mischbetrieb
- Trunk Ports / Link Aggregation
- Typische Bandbreiten im Mediennetz
- Headroom Empfehlungen
- STP/RSTP/MSTP
- VLAN
- Portbasierte VLAN
- Tagged VLAN
- QoS
- Priorisierungen mit QoS Möglichkeiten & Grenzen
- DSCP/DiffServ
- Identifikation von Mediennetzen
- Apple Bonjour
- Zeroconf
- Takt Jitter
- Packet Jitter
- Die Energiesparfalle
- Green Ethernet
- IEEE 802.3az Energie Efficient Ethernet
IT-Hardware für Live-Events
Der richtige Switch zur falschen Zeit gekauft — das kennt jeder. Dieser Block vermittelt die Kriterien, die zählen: Anforderungen von Mediennetzen, Geräteklassen im Vergleich, Budgetierung ohne Reue.
Dazu die Tools die auf der Produktion den Unterschied machen — von Ping bis Wireshark, von Kabeltester bis IP-Scanner. Nicht als Theorie, sondern als Werkzeugkasten für den Alltag.
Lernziele:
- Ping Befehle
- NetSetMan Pro (Win)
- Angry IP Scanner (Win)
- Wireshark (Win/OSX)
- inSSIDer [Windows] / iStumbler [OSX]
- Kabeltester
- Budgetierung & Konzeption
- Geräte Klassen
- Anforderungen für Mediennetze
Konfiguration & Dokumentation von Switches für Mediennetzwerke
Hier wird konfiguriert. Die Teilnehmer nehmen einen Cisco CBS350 in die Hand und richten ihn ein — VLANs, LAG, Trunks, RSTP, QoS, ACL-Filtering, SNMP. Nicht vorgeführt, sondern selbst gemacht.
Wer fertig ist hat nicht nur einen konfigurierten Switch – er hat verstanden, warum jede Einstellung so getroffen wurde. Er kann es übertragen auf andere Hersteller und Modelle und er kann es dokumentieren, damit Kollegen auf der nächsten Produktion wissen, was sie vorfinden.
Lernziele:
- Konfiguration für den Mischbetrieb mit Dante, Lake und freien VLANs
- Dokumentation der Konfiguration für die Anwender
- Praxis Beispiel Set- & Case Design Gahrens + Battermann GmbH
- ACL VLAN Filtering für Lake und Dante Multicast
- Einrichten der ACL Filterrolle im Detail – Bsp.: Linksys SRW224G4
- Einrichten der ACL Filterrolle im Detail – Bsp.: D-Link DGS1210-52
- Regeln für ein stressfreies Leben mit Netzwerktechnik
- IP+Subnetz
- VLANs,
- LAG Trunks & Backbone Ports
- RSTP
- CoS Priorisierungen für Mediennetze
- ACL-Filtering
- SNMP-Monitoring
- Speichern
- Dokumentieren
- Weitere Geräte einrichten
Netzwerk-Monitoring
Ein Netzwerk, das niemand überwacht, ist ein Netzwerk, das irgendwann überrascht. Dieser Block zeigt, wie man mit PRTG den Überblick behält – Switches, Ports, Redundanzen, Bandbreiten – alles live auf einem Screen.
Die Teilnehmer richten ihre eigenen PRTG-Maps ein. Wer den Kurs verlässt kann am nächsten Tag mit der Überwachung seiner Produktions-IT anfangen.
Lernziele:
- Einleitung, Wofür man Netzwerk-Monitoring braucht
- Die Player
- Das Prinzip
- Die Details
- Die Funktionsweise
- Monitoring Software & Beispiel Workflow zur Statusüberwachung
- Konfiguration der Software
- Überwachung des Switch-Status
- Überwachung des Port-Status
- Bandbreiten-Monitoring & Alarme
- Einrichten von Maps
- Tipps & Tricks
- Mobile Endgeräte als Hilfsmittel
Teilnahmevoraussetzungen:
- Computer mit Admin-Rechten, Netzwerkschnittstelle und Webbrowser.
Deep Dive · 1 Tag
Media Protocols & Routing
Wer nur switched ist noch kein Netzwerker. Dieser Tag geht eine Ebene tiefer – raus aus dem Layer-2-Komfort, rein in das Routing das komplexe Produktionsnetzwerke erst möglich macht.
Audio, Video, Licht, Interkom — alle Gewerke auf einem Netz, sauber getrennt, zuverlässig transportiert. Dazu PTP und gPTP für samplegenaue Synchronisation, statisches Routing für kontrollierte Segmentierung und VPN für den sicheren Zugriff von außen.
Das Betriebsmodell dahinter ist BF-C.O.R.E. — der offene VLAN- und IP-Adressen Standard für professionelle Event-IT.
Lernziele:
- Überblick Echtzeitprotokolle Lichttechnik | Art-Net | sACN | ACN
- Überblick Echtzeitprotokolle Tontechnik | Dante | Ravenna | AES67 | AVB/TSN | Milan
- Überblick Echtzeitprotokolle Videotechnik | SDVoE | SMPTE2110 | NDI
- Überblick Echtzeitprotokolle Interkom | Bolero | Green-GO | Clear-Com | RTS
- Synchronisation, Precision Time Protocol PTP, RTP, RTCP
- Audio Clocking | Qualitative Unterschiede PTP v1 vs. PTP v2 in Bezug zu Digital Audio PCM
- Statisches Routing
- Überblick Dynamische Routing Protokolle
- Switch Layer 2 vs Layer 3 Modus
- Inter-VLAN Routing
- Gateway
- Traceroute
- Access vs. Core Switch
- BF-C.O.R.E. | Konzept
- Aktualisierung der Konfiguration des Essential Kurses auf BF-BF-C.O.R.E. Standard
- Bearbeitung und Vorlagen Management mit CLI, Texteditor, Visual Studio Code
- Kommunikation von Show Equipment über VLAN Grenzen hinweg
- Private vs. öffentliche IP
- NAT-Router
- Doppeltes NAT, Carrier Grade NAT, Dual Stack Lite
- Firewall Einrichten
- Übernahme des Internet vom Kunden, aus dessen Netzwerk bei isolierten Produktionsnetzwerk, das für den Kunden unsichtbar bleibt.
- Verteilung des Internet ins Produktionsnetzwerk
- Failover WAN
- Einschränkungen bei Peer 2 Peer und Port-Freigaben in Kunden-Routern verstehen
- Einschränkungen durch dynamische öffentliche IPs der ISP
- Dynamisches DNS
- Robuste Lösungen mit eigenen VPS
- IPv4 vs IPv6, Probleme durch Parallelbetrieb und dessen Lösung
- WireGuard und nie wieder „gestern ging es noch“
Teilnahmevoraussetzungen:
- Computer mit Admin-Rechten, Netzwerkschnittstelle und Webbrowser.
- Software: Microsoft Excel, Visual Studio Code
Deep Dive · 1 Tag
Build Lab
Kein Frontalunterricht. Kein garantiertes Ergebnis. Dafür echte Arbeit an echten Geräten — mit Gleichgesinnten die dasselbe Problem kennen.
Wer kommt bringt seinen Switch mit. Gemeinsam wird er fit gemacht für BF-C.O.R.E. – egal welcher Hersteller, egal welches Modell. Was nicht funktioniert wird debuggt, was funktioniert wird verstanden. KI ist dabei kein Buzzword, sondern Werkzeug: Custom Switch-Oberflächen die sonst nur teure Spezialhardware bietet, gebaut mit dem was heute jedem zur Verfügung steht.
Am Ende stecken alle Setups zusammen. Was kompatibel ist freut sich. Was es nicht ist — auch das ist ein Ergebnis.
Teilnahmevoraussetzungen:
- Computer mit Admin-Rechten, Netzwerkschnittstelle und Webbrowser.
- Eigener Managed Switch mit Textbasiertem Konfigurationsexport.
- Software: Microsoft Excel, Visual Studio Code.
- Mobile Internetverbindung für den Computer.
- Budget und Zahlungsmöglichkeit für einen Pro Plan, für das bei der Anmeldung kommunizierten KI Modells, ggfls. Zusatzkredits.
Deep Dive · 1 Tag
Audio over IP
Audio over IP ist in der Praxis angekommen — aber wer Dante nutzt, ohne die Mechanik dahinter zu verstehen, hat früher oder später ein Problem, das er nicht erklären kann.
Dieser Tag beleuchtet das vollständige Bild: Dante, AES67, AVB, Milan – Protokolle im Vergleich, Kompatibilität in der Praxis, Systemgrenzen bevor sie auf der Show zuschlagen. Der Kern ist Clocking — wie PTP funktioniert, wo PTPv1 und PTPv2 sich unterscheiden und warum falsch gewählte Latenzen in komplexen Systemen zu Problemen führen, die sich nicht sofort erklären.
Am Ende des Tages sitzt jeder an echten Geräten. Dante Controller von A bis Z, DVS, reale Systemkonfiguration — nicht simuliert.
Lernziele:
- Historie & Status Quo
- Dante. Ravenna, AVB, AES67 …ja was den nun?
- Kompatibilität der verschiedenen Protokolle
- Detailunterschiede der verschiedenen Protokolle
- Kompatibilität der IT Infrastruktur
- Überblick
- Maximale Kanalzahlen in Abhängigkeit der Transferrate
- Audinate Brooklyn II Modul & weitere Module
- Lake Custom Brooklyn Modul
- Wie hoch ist die Latenz mit Dante?
- Wie wird Dante über das Netzwerk übertragen?
- DSCP/DiffServ Konfiguration für Dante
- Dante und W-LAN
- Segmentierung der Signalkette von A/D bis D/A Wandlung
- Maximale Netzwerkgrößen in Abhängigkeit der Latenz-Einstellungen
- Digitale Audiosignale und Netzwerk verheiraten …wie geht das?
- Wordclock vs. Clocking innerhalb vom Netzwerk
- PTP (Precision Time Protocol IEE1588)
- Unterschiede von PTPv1 und PTPv2 und deren Anforderungen an IT Hardware
- Qualitative Unterschiede von PTPv1, PTPv2, Wordclock, MADI usw. | Vergleich mit Referenzgrößen und Hörschwellen
- Dante-Master Clock Priorität
- Yamaha MY16AUD – Sync LED
- Yamaha MY16AUD – Error LED
- Yamaha MY16AUD – häufige Fehlerquellen
- Zusammenfassung des Clock Setups
- Automatisches Dante Clock Setup
- Manuelles Dante Clock Setup
- Dual redundantes Dante Netzwerk mit Sternpunkt
- Dual redundantes Dante Netzwerk als Linie
- Dual redundantes Dante Netzwerk als Ring
- Dual redundantes Dante Netzwerk als Ring mit Baumabgriff
- P2P
- P2P mit Trunk
- P2P mit RSTP Ring
- Einfache Linie
- Linie mit Trunk
- Linie mit RSTP Ring
- Dante Dual Redundant Network – P2P
- Dante Dual Redundant Network – Linie
- Dante Dual Redundant Network – Trunked Linie
- Dante Dual Redundant Network – RSTP Ring
- Dante Dual Redundant Network – RSTP Ring + Baum
- Datenraten bei Unicast & Multicast
- Dante Audio Channel vs. Audio Flow
- Dante Multicast
- Dante „Multi“ Unicast und die Systemgrenzen anhand praktischer Beispiele
- Dante Controller von A-Z
- Zuspielung und Aufnahme mit Dante Virtual Soundcard
- Virtual Soundcheck mit Dante Controller & DVS
Teilnahmevoraussetzungen:
- Computer mit Admin-Rechten, Netzwerkschnittstelle und Webbrowser.
- Software: Audinate Dante Controller & Virtual Soundcard, VLC Player
Deep Dive · 1 Tag
Lighting Networks
Broadcast-Stürme, unkontrollierter Multicast, Adresskonflikte — Lichtnetze fallen auf, meistens dann, wenn es zu spät ist. Wer die Ursachen kennt, löst Probleme in Minuten statt Stunden — und ist der Ruhigste im Raum.
Dieser Tag behandelt Art-Net, sACN und ACN vollständig — Protokollvergleich, Adressierung, Systemgrenzen, VLAN-Integration im gemeinsamen Produktionsnetz. Dazu Redundanz-Topologien und Fallback-Strategien die auf der Show tragen.
Im Praxisworkshop werden Nodes konfiguriert, Traffic mit Wireshark analysiert, Fehler provoziert und behoben — unter Bedingungen, die der Realität näher sind als jede Simulation.
Lernziele:
- Status Quo – über was Sprechen wir
- Anwendungsgebiete Art-Net | ACN| sACN |MA-Net
- Anwendungsbeispiele
- Systemgrenzen
- Wichtige Vokabeln
- Signal Routing
- Adressierung im Art-Net
- IP Adressen im Art-Net
- Die Übertragung
- Systemgrenzen
- Wichtige Vokabeln
- Signal Routing
- Adressierung bei sACN
- Multicast IP Adressen bei sACN
- Ausblick auf ACN
- QoS für die verschiedenen Protokolle
- Latenzen
- Allgemeine Handlungsempfehlungen
- ETC
- Net2
- PathPort
- ShowNet
- Kinet1
- CITP
- Dual redundantes Netzwerk mit Sternpunkt
- Dual redundantes Netzwerk als Linie
- Dual redundantes Netzwerk als Ring
- P2P
- P2P mit Trunk
- P2P mit RSTP Ring
- Einfache Linie Linie mit Trunk
- Linie mit RSTP Ring
- Dual Redundant Network
- P2P Dual Redundant Network
- Linie Dual Redundant Network
- Trunked Linie Dual Redundant Network
- RSTP Ring Dual Redundant Network
- RSTP Ring + Baum
- Dual redundantes Netzwerk einrichten
- Art-Net & sACN Nodes konfigurieren
- Traffic Analyse mit Wireshark
- Netzwerk Lasttest
- Fehler erkennen und beheben
Deep Dive · 1 Tag
Live Streaming
Live-Streaming ist kein Sondergewerk mehr – es gehört zur Produktion wie Ton und Licht. Wer es nicht beherrscht, gibt es an jemand anderen ab. Oder macht Fehler, die vor Publikum passieren.
Dieser Tag behandelt den vollständigen Signalweg vom Pult bis zum Zuschauer: Egress-Protokolle wie RTMP und SRT, Delivery-Protokolle wie HLS und MPEG-DASH. CDN-Architektur, Bandbreitenplanung und der Umgang mit bauseits vorhandener Infrastruktur – Firewalls, Router, IPv6-Realität.
Wer den Tag abschließt kann Streaming-Setups planen, kalkulieren und gegenüber Kunden und Lieferanten sicher vertreten.
Lernziele:
- Pv6
- IPv6 Globale Unicast Adresse
- IPv6 LAN vs. WAN
- IPv6 Dual-Stack
- IPv6 Dual-Stack Lite
- IPv6 Netzausbau Status
- NAT
- Gateway
- VPN
- Trace Route
- CDN Content Delivery Network
- Egress Datenverkehr
- Einflussfaktoren CDN Kosten
- Preis Diskussion
- Best Practice | Professionelle Nutzung des Internets
- Protokoll Vokabeln: Encoding | Decoding | Data Compression | Container | Recoding | Transcoding
- Egress Protokolle für AV Streaming | RTMP | SRT
- Delivery Protokolle für AV Streaming | HLS | MPEG DASH
- Analoges Zeitalter
- Digitales Zeitalter
- Proprietäres Netzwerk Zeitalter
- Cloud Zeitalter | OTT, Internet, CDN
- Streaming Produktion
- Interaktive Streaming Produktion
- Remote Produktion
- Protokolle & Latenzen
- HLS vs. LLHLS Protocol
- QUIC Protocol
- HESP Protocol
